Wir sind das Netz (30.05.2013)

(explizit.net) Kommentar

Ein neues Sozialnetzwerk funktioniert als kostenpflichtiges Abo und führt seine Nutzer aus der Abhängigkeitsfalle der Monopolisten
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„Die großen Geldsummen, welche die Medien aus der Werbung ziehen, bedrohen ihre eigenen Grundlagen. Stil und Art der Werbung können den gefährlichen Eindruck hervorrufen, als trage beinahe das ganze Kommunikationswesen Werbe- und Propagandacharakter. Weil die Medien eine gesunde wirtschaftliche Basis brauchen, können nur jene überleben, bei denen die Werbung größere Gewinne abwirft. Das begünstigt Monopole, gefährdet das Informationsrecht und erschwert das Gespräch der Gesellschaft. Der Pluralismus im Gebrauch der Medien muss mit allen Mitteln…erhalten werden. Das schützt auch vor der Gefahr, …dass die Werbeetats fast ausschließlich den großen Medien zufließen.“

Wenn man sich das Gebaren von Facebook, Google Plus und anderen Monopolisten im Social Web anschaut, erscheint dieser Text hochaktuell. Dabei ist er über 40 Jahre alt und stammt aus der Feder der Päpstlichen Kommission für die Instrumente der Sozialen Kommunikation. ‚Communio et Progressio‘ lautet der Titel des Dokuments, denn, „Gemeinschaft und Fortschritt der menschlichen Gesellschaft sind die obersten Ziele sozialer Kommunikation“, stellen die Autoren zu Beginn klar. Beim Blick auf die gegenwärtige Social-Media-Landschaft fragt man sich, ob denn, wenn schon nicht die obersten Ziele, überhaupt irgendwelche Standards eingehalten werden, die der Gemeinschaft und dem Fortschritt dienen könnten….

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